Allgemeine Informationen für Mütter

Es ist nicht immer leicht, Mutter zu sein, vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt Ihres Babys. Es erwarten sie viele neue Herausforderungen, während Ihr Baby heran wächst. Ratschläge können sehr hilfreich sein, doch am Ende muss jede Mutter Ihren eigenen Weg finden.
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Brustwarzenpflege für stillende Mütter

Die natürlichen Öle auf den Brustwarzen und die Muttermilch enthalten schützende Inhaltsstoffe. Die Gefahr einer Infektion ist gering, da Muttermilch eine Reihe von Inhaltsstoffen enthält, die das Baby vor Krankheiten schützt. Deshalb ist es nicht nötig, die Brüste vor dem Stillen zu waschen. In der Stillzeit ist es ausreichend, die Brustwarzen ein oder zwei Mal täglich mit abgekochtem, warmem Wasser abzuwischen. Solange Sie stillen, sollten Sie kohlensäurehaltiges Wasser oder Seife meiden, da die Haut sonst austrocknen und brüchig werden kann. Allerdings müssen Sie vor jedem Stillen Ihre Hände sorgfältig waschen. Wenn das Baby satt ist, können Sie ein paar Tropfen Milch auf der Brustwarze verteilen, damit sie weich bleibt.

Was sollten Sie essen?

Die Muttermilch wird zum großen Teil aus der Nahrung hergestellt. Da eine gesunde Mutter durchschnittlich 700-800 ml Milch am Tag produziert, benötigt sie mehr Nahrung als andere Frauen. Stillende Mütter sollten nicht versuchen, so schnell wie möglich Gewicht zu verlieren. Immerhin kann die Stillzeit 6 Monate oder länger dauern. Für stillende Mütter ist es einfacher als für nicht stillende Mütter, Gewicht zu verlieren. Es ist nicht zu empfehlen, mehr als 2 kg pro Monat abzunehmen. Sie sollten keine Diäten machen oder Mittel zu sich nehmen, die einen schnellen Gewichtsverlust versprechen. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass Mütter Sirup, Milch, Hafer, Tahini, Halva, Molasse aus Trauben und Desserts wie Baklava usw. essen sollten, um die Milchproduktion zu erhöhen. Diese Lebensmittel haben jedoch keinerlei Auswirkung auf die Milchproduktion; sie bewirken nur, dass Sie zunehmen. Das Beste, was Sie tun können, um mehr Milch zu produzieren, ist, mehr Wasser zu trinken. Stillende Frauen sollten mindestens 2,5-3 Liter Wasser am Tag trinken. Schließlich besteht Milch hauptsächlich aus Wasser. Wenn Sie stillen, sollten Sie keine Mahlzeiten auslassen. Meiden Sie außerdem Alkohol und rauchen Sie nicht. Es ist ebenfalls zu empfehlen, den Konsum von Kaffee und schwarzem Tee einzuschränken und stattdessen zu Kräutertee zu greifen.

Warum Babys Schluckauf haben und was Sie tun können

Die Ursache für Schluckauf bei Babys ist die Entwicklung des Diaphragmas, besser bekannt als Zwerchfell.

Dies ist ein völlig normaler physiologischer Vorgang. So können Sie Schluckauf stoppen:

• Abwarten Schluckauf ist für Babies überhaupt nicht schlimm. Meist wird er nicht als störend empfunden und Schmerzen bereitet er auch nicht.

• Das Baby aufrecht halten

• Die Fußsohlen leicht massieren

• Das Baby kurz stillen. Schluckauf kann mehrere Minuten oder bis zu einer Stunde anhalten. Wenn das Baby länger als eine Stunde Schluckauf hat, er trotz der ergriffenen Maßnahmen nicht aufhört und so lange andauert, dass das Baby nicht gestillt werden kann, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Einige weitere Ratschläge für die Pflege Ihres Babys …

  • Muttermilch ist ausreichend, wenn Ihr Baby sich 5-6 Mal am Tag benetzt, ein- oder zweimal am Tag Stuhlgang hat und jeden Monat mindestens 600 g zugenommen hat.
  • Der erste Stuhl Ihres Babys ist möglicherweise dunkelgrün und gut geformt. Es färbt sich nach 24 Stunden gelb und wird dann weich, wässrig und khakifarben. Nach 48 Stunden färbt er sich golden.
  • Sie sollten Ihr Baby immer stillen, wenn es danach verlangt.
  • Lassen Ihr Baby danach ein Bäuerchen machen.
  • Wenn ihr Baby weint, überprüfen Sie die Windel und wickeln Sie Ihr Baby.
  • Wischen Sie den Po eines Mädchens immer von vorne nach hinten ab, um Harnwegsinfektionen zu vermeiden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Umgebung Ihres Babys sauber ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die Wände des Babyzimmers ausreichend luftdurchlässig sind.
  • Lüften Sie das Zimmer Ihres Babys jeden Tag.
  • Befeuchten Sie die Haut Ihres Babys mit Babyöl, besonders in den ersten 15 Tagen.
  • Verwenden Sie keine Wattestäbchen zur Reinigung von Augen, Ohren und Nase Ihres Babys.
  • Die Temperatur des Badewassers Ihres Babys sollte Ihrer Körpertemperatur entsprechen. Sie können die Wassertemperatur mit Ihrem Ellbogen überprüfen. Verwenden Sie Baby-Shampoo anstelle von Seife.
  • Ihr Baby sollte beim Baden nicht zu hungrig oder zu voll sein. Baden Sie sie deshalb zwischen den Fütterungszeiten.
  • Kleiden Sie Ihr Baby im ersten Monat in Kleidung, die doppelt so dick ist wie Ihre eigene.
  • Versuchen Sie nicht, die Wiegenkappe (krustiger, schuppiger Hautausschlag) vom Kopf Ihres Babys zu entfernen. Tragen Sie Babyöl darauf auf, warten Sie eine Weile und reinigen Sie dann diesen Bereich, indem Sie vorsichtig mit einem Kamm darüber streichen.
  • Wischen Sie Ihre Brustwarzen zweimal täglich mit gekochtem und warmem Wasser ab und lassen Sie einen Tropfen Milch darauf.
  • Vermeiden Sie blähende Lebensmittel, da sie die gleiche Wirkung auf Ihr Baby haben.

Stress vermeiden mit der richtigen Vorbereitung

Wenn Ihr Baby 3 Wochen alt ist, wird sein Verhalten tagsüber und nachts vorhersehbarer und Sie können sich neben Ihrem Neugeborenen nun auch wieder mehr um sich selbst kümmern. Eine Möglichkeit ist es, Stress zu vermeiden. Das können Sie zum Beispiel erreichen, indem Sie alles vorbereiten, was Sie für Ihr hungriges Baby und für sich selbst benötigen. Bereiten Sie sich sofort nach einer Stillmahlzeit auf die nächste vor. So können Sie sich zum Beispiel nach dem Stillen um 11 Uhr nachts auf das nächste Stillen um 2 Uhr morgens vorbereiten, indem Sie alles bereitstellen, was Sie benötigen – auch frisches Trinkwasser für Sie selbst. So müssen Sie nicht mitten in der Nacht an irgendetwas denken. Nutzen Sie tagsüber die Zeit, in der Ihr Baby schläft, um Sport zu machen, sich zu duschen, Ihre E-Mails zu beantworten oder selbst ein Nickerchen zu machen.

So fördern Sie die Bindung zwischen Ihrem Baby und seinem Papa

Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby genügend Zeit allein mit seinem Papa hat. Seine Berührung und Stimme unterscheiden sich von Ihrer. So kann ein Bindungsprozess beginnen und Ihnen eine Pause geben. Außerdem gewöhnt sich Ihr Baby daran, mit jemand anderem als Ihnen zusammen zu sein. Die ersten male können sehr herausfordernd sein. Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby gefüttert und gut ausgeruht ist, da dies Ihnen mindestens ein oder zwei Stunden Zeit gibt, bevor Sie wieder gebraucht werden. Dann lassen Sie Papa und das Baby in Ruhe. Wenn Sie in der Nähe bleiben, stellen Sie sicher, dass das Baby Sie nicht sehen oder hören kann, und widerstehen Sie dem Drang, in den Raum zu gehen und Dinge zu “ordnen”, wenn Ihr Baby anfängt zu weinen. Ihr Baby weint auch, wenn Sie anwesend sind, und auch Sie probieren aus, um herauszufinden, welches der beste Weg ist. Auch Väter brauchen Zeit, um Ihren eigenen Weg zu finden.

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