Cuándo aprenden los bebés a girarse

Windelgrößen

Windelgrößen - welche ist die richtige?

Die Wahl der richtigen Windelgröße ist auf den ersten Blick eine schwierige Frage. Mit unserem vereinfachten Größensystem wollen wir Sie bei der Entscheidung unterstützen.

So finden Sie die richtige Windelgröße

Eines der ersten großen und wichtigen Themen, mit dem sich Eltern auseinandersetzen müssen, ist die richtige Windelgröße für das Baby. Fragen wie “Ist die Windel schon zu klein?” oder “Sollte ich vielleicht eine Größe größer wählen?” kommen dabei häufig auf. Um Sie bei der Antwort auf diese Frage zu unterstützen, werden unsere Windelgrößen nicht nach Alter, sondern nach dem Gewicht Ihres Kindes bestimmt. Unter jeder Windelgröße finden Sie darum entsprechende Gewichtsangaben, die Ihnen bei der Wahl der passenden Windel helfen. 

 

Windel - Pakete

Gewichtsangaben (kg)

Neugeborene 

2-4

Mini

3-6

Midi

4-9

Maxi

7-18

Junior 

11-25

XL

16-30

Pants - Pakete

Gewichtsangaben (kg)

Maxi 

7-18

Junior

11-25

XL

16-30

Windeln und Pants von Moltex

Bei unseren Produkten differenzieren wir zwischen Windeln und Pants. Der Unterschied liegt darin, dass Pants zu einem späteren Zeitpunkt ihren Einsatz finden. Nämlich dann, wenn Ihre Schützlinge anfangen zu laufen und die Gegend zu erkunden. Unsere Windeln bieten wir in den Größen “Neugeborene - XL” an, sodass für jedes Baby und dessen Phase die passende Größe dabei ist. Wir verzichten auf die Bezeichnung “Windelgrößen 0-8” oder auf Altersangaben, weil die Größe je nach Gewicht und Alter variieren kann. Stattdessen geben wir bei uns die Maße in Kilogramm an, welche genaue Zuordnungen ermöglicht.

So erkennen Sie den perfekten Sitz der Windel

  • Stellen Sie sicher, dass sich der Bauchbund direkt unterhalb des Bauchnabels befindet.
  • Die Windel sollte entsprechend der Vorgaben fest verschlossen sein. Passen zwei Finger zwischen Bauchbund und Bauch, sitzt die Windel optimal.

Sollten diese Punkte nicht zutreffen, ist die Windelgröße unpassend und es besteht Auslaufgefahr. Darüber hinaus ist es ratsam, zwischenzeitlich zu überprüfen, ob die Windel immer noch gut sitzt und nicht durch Bewegung verrutscht ist.

Windelgrößen wechseln 

Während der Baby- und Kleinkindzeit stehen diverse Wechsel von Windelgrößen an. Zeichen für den anstehenden Wechsel sind:

  • Fehlendes Wohlbefinden Ihres Babys oder ein Windelausschlag können hinweisgebend sein.
  • Wenn die Verschlüsse nicht mehr in der Mitte der Windel erreichen, sondern nur noch am Rand schließen.
  • Der Test mit den zwei Fingern am Bauchbund funktioniert nicht mehr.

Windeln von Moltex

Unsere Produkte sind nicht nur Pure dank 0% Chlor, Latex, Lotion und

dem Verzicht auf Schadstoffe. Moltex Windeln sind durch ihre weiche Öko-Baumwolle und eine Innenschicht aus 100 % pflanzlichen Rohstoffen zart für die Babyhaut. Neben den Inhaltsstoffen sind uns auch die Hintergründe der Produkte wichtig. Darum arbeiten wir nur mit zertifizierten Lieferanten zusammen und gewährleisten somit 0% Produktionsabfälle auf Mülldeponien und eine 100%ige Qualitätssicherung.


Ratschläge für Neugeborene

Helfen Sie Ihrem Neugeborenen, viel Ruhe zu bekommen.

Neugeborene brauchen viel Ruhe, um stark und gesund heranwachsen zu können. Manche Babys können bis zu 16 Stunden am Tag schlafen. Sobald Ihr Baby ca. 3 Monate alt ist, kann es eventuell schon 6-8 Stunden am Stück schlafen. Am Anfang wird Ihr Baby jedoch vielleicht nur 2-3 Stunden am Stück schlafen. Wenn Sie es 4 Stunden lang nicht gestillt haben, sollten Sie es wecken.

  • Viele Babys haben nach der Geburt noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus. Wenn Ihr Baby nachts munterer ist als tagsüber, versuchen Sie, es zur Ruhe zu bringen, indem Sie das Licht dimmen und leise sprechen. Seien sie geduldig, bis Ihr Baby einen normalen Schlafzyklus entwickelt.
  • Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken, um das Risiko des plötzlichen Kindstods zu senken.
  • Sie sollten die Position des Kopfes Ihres Babys – nach rechts oder links gewendet – von Zeit zu Zeit ändern, um zu verhindern, dass es einen „Abdruck“ bekommt, der im Gesicht erscheinen kann, wenn es zu lange mit dem Kopf in derselben Position schläft.

Die Umgebung beim Schlafen

Sie müssen nicht leise sein, wenn das Baby schläft. Im Mutterleib ist es laut und Neugeborene sind an diese Geräuschkulisse gewöhnt. Mütter berichten, dass sie Fernsehen geschaut haben und gestaubsaugt, Geschirr gespült und telefoniert, während das Baby geschlafen hat.

Wechseln Sie die Windel Ihres Neugeborenen

Wenn Sie, auf die Bedürfnisse Ihres Neugeborenen achten möchten, müssen Sie ein Experte für Windelwechsel sein und zwar schnell.

  • Bewegen Sie die Vorderseite der Windel zwischen den Beinen Ihres Babys über den Bauch. Bringen Sie dann die Klebestreifen herum und befestigen Sie sie fest, damit die Windel schön und sicher ist.
  • Entfernen Sie die schmutzige Windel Ihres Babys. Wenn es nass ist, legen Sie Ihr Baby auf den Rücken, entfernen Sie die Windel und wischen Sie den Genitalbereich Ihres Babys mit Wasser und Waschlappen ab. Wischen Sie Babys von vorne nach hinten ab, um Harnwegsinfektionen (UTIs) zu vermeiden. Wenn Sie einen Ausschlag sehen, tragen Sie eine Salbe darauf auf.
  • Ziehen Sie die Vorderseite der Windel  zwischen den Beinen Ihres Babys über den Bauch. Befestigen Sie die Klebestreifen, damit die Windel sicher und fest sitzt.
  • Um Windelausschlag zu vermeiden, wechseln Sie die Windel Ihres Babys so schnell wie möglich nach einem Stuhlgang und verwenden Sie Feuchttücher oder Wasser und eine milde Seife, um Ihr Baby abzuwischen. .

Ihr Neugeborenes baden

Während der ersten Lebenswoche Ihres Babys können Sie es  ganz  vorsichtig mit einem Schwamm baden. Sobald die Nabelschnur abfällt, können Sie Ihr Baby etwa zwei- bis dreimal pro Woche baden. Legen Sie alles Notwendige in erreichbarer Nähe bereit: Einen Schwamm, Waschlappen, Shampoo und/oder Waschgel. Außerdem ein frisches Handtuch, Windeln, und einen Strampelanzug. Heizen Sie den Wickelplatz vor und legen Sie das Handtuch auf eine Heizung, damit es warm wird.  Füllen Sie die Wanne oder die Babywanne vor dem Bad mit ca. 5 cm warmem Wasser:

  • Sie sind möglicherwiese etwas ängstlich, beziehen Sie gerne den Vater oder ein anderes Familienmitglied mit ein. So kann eine Person das Baby im Wasser halten, während die andere Person das Baby badet.
  • Ziehen Sie Ihr Baby vorsichtig aus. Stützen Sie Ihr Kind mit einer Hand im Nacken und lassen Sie es langsam ins Wasser gleiten. Halten Sie Ihr Baby gut fest und gießen Sie vorsichtig warme Tassen Wasser in die Badewanne, damit Ihr Baby nicht friert.
  • Waschen Sie Ihr Baby mit einem Waschlappen und einer pH-neutralen, milden Seife. Am besten Sie verwenden eine Seife, die auf Verträglichkeit für Babys geprüft ist. Sie können Ihr Baby auch einfach mit der Hand waschen. In manchen Fällen ist das schonender für die Haut.  Achten Sie dabei darauf, dass Sie Ihr Baby vorsichtig von oben nach unten und von vorne nach hinten waschen. Reinigen Sie den Körper, die Genitalien, die Kopfhaut, die Haare und jeglichen getrockneten Schmutz, der sich im Gesicht Ihres Babys angesammelt hat.
  • Heben Sie Ihr Baby aus der Badewanne und stützen Sie es weiterhin mit einer Hand an Kopf und Nacken. Seien Sie vorsichtig – Babys sind rutschig, wenn sie nass sind!
  • Nach dem Bad tupfen  Sie Ihr Neugeborenes ab und wickeln es in ein angewärmtes Handtuch. Trocknen Sie es anschließend ab. Am besten verwenden Sie ein Handtuch mit Kapuze. Zum Schluss wickeln Sie Ihr Kind in eine Decke, um es warm zu halten. Nehmen Sie Ihr Kind für zusätzliche Wärme etwa zehn Minuten auf den Arm und schmusen Sie mit Ihrem Baby, damit es positive Assoziationen mit dem Baden hat.

Wissen, wie Sie mit Ihrem Neugeborenen umgehen

Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände, bevor Sie Ihr Baby anfassen. Neugeborene Babys sind anfällig für Infektionen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist.

  • Stützen Sie Kopf und Nacken Ihres Babys. Halten Sie den Kopf des Babys, wenn Sie es tragen, und stützen Sie ihn immer, wenn Sie es aufrecht tragen oder ablegen. Ihr Baby ist jetzt noch nicht in der Lage, seinen Kopf selbst zu halten. Achten Sie deshalb darauf, denn Kopf Ihres Babys immer ausreichend zu stützen.
  • Schütteln Sie Ihr Baby nicht, wenn Sie mit ihm spielen oder verärgert sind. Dies kann zu Hirnblutungen führen, die mitunter tödlich sind. Wecken Sie Ihr Baby nicht durch Schütteln, sondern kitzeln Sie seine Füße oder berühren Sie es sanft.
  • Machen Sie sich mit dem Pucken vertraut. Dies vermittelt dem Baby Sicherheit, bis es ein Alter von zwei Monaten erreicht hat.

Wie Sie Ihr Neugeborenes halten:

  • Achten Sie darauf, Ihr Baby so viel wie möglich an Kopf und Nacken zu stützen, wenn Sie es im Arm halten. Lassen Sie den Kopf Ihres Babys auf Ihrer Ellbogenbeuge und den Körper auf Ihrem Unterarm ruhen. Stützen Sie die äußere Hüfte und den Oberschenkel mit Ihrer Hand; die Arme des Babys sollten über seiner Brust und seinem Bauch liegen. Halten Sie Ihr Baby in einer bequemen Position und widmen Sie ihm Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit
  • Sie können Ihr Baby auch halten, indem Sie seinen Bauch oben auf Ihre Brust legen, während Sie seinen Körper mit einer Hand halten und mit der anderen den Hinterkopf stützen.
  • Wenn Ihr Baby ältere Geschwister oder Cousins/Cousinen hat oder mit Leuten in Kontakt kommt, die nicht wissen, wie man ein Baby hält, unterweisen Sie diese sorgfältig und achten Sie darauf, dass immer ein Erwachsener in der Nähe ist, der sich auskennt, um die Sicherheit Ihres Babys zu gewährleisten .

Geben Sie Ihrem Baby jeden Tag etwas „Bauchzeit“. Da Ihr Baby lange Zeit auf dem Rücken liegt, ist es wichtig, es auch eine Zeit lang auf den Bauch zu legen, damit es sich körperlich und geistig gut entwickeln kann und Arme, Kopf und Nacken trainiert. Manche Ärzte empfehlen 15-20 Minuten „Bauchzeit“ am Tag, andere sind der Meinung, dass man ein Baby mehrmals am Tag für 5 Minuten auf den Bauch legen sollte, damit es sich gut entwickeln kann.

Damit Ihr Baby die „Bauchzeit“ genießen kann, legen Sie sich auf seiner Augenhöhe hin. Halten Sie Blickkontakt, kitzeln Sie Ihr Baby und spielen Sie mit ihm.

Pflegen Sie den Nabelschnurrest Ihres Babys. Er sollte in den ersten zwei Lebenswochen abfallen. Wenn er trocknet, wechselt seine Farbe von Gelbgrün zu Braun und Schwarz, bis er schließlich von selbst abfällt. Es ist wichtig, ihn sorgfältig zu pflegen, bevor er abfällt, um Infektionen zu vermeiden. Sie sollten Folgendes tun:

  • Sauber halten. Reinigen Sie ihn mit klarem Wasser und trocknen Sie ihn mit einem sauberen und saugfähigen Tuch. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Hände waschen, bevor Sie den Nabelstumpf anfassen. Halten Sie sich daran, Ihrem Baby Schwammbäder zu geben, bis der Nabel herunterfällt.
  • Halte es trocken. Setzen Sie es der Luft aus, damit die Unterlage austrocknet und die Vorderseite der Windel Ihres Babys nach unten gefaltet bleibt, damit sie nicht abgedeckt wird.
  • Achten Sie darauf, dass die Vorderseite der Windel Ihres Babys nach unten gefaltet bleibt und der Nabelstumpf nicht abgedeckt ist.
  • Widerstehen Sie dem Drang, ihn abzuziehen. Lassen Sie den Nabelstumpf in seinem eigenen Tempo abfallen
  • Achten Sie auf Anzeichen einer Infektion. Es ist normal, etwas getrocknetes Blut oder etwas Kruste in der Nähe des Baumstumpfes zu sehen. Sie sollten jedoch sofort einen Arzt aufsuchen, wenn der Stumpf einen stinkenden Ausfluss oder gelblichen Eiter erzeugt, weiter blutet oder geschwollen und rot ist.

Wissen, wie man ein Neugeborenes hält

Sie können Ihr Baby in einer klassischen Wiegehaltung oder in einer gemütlichen aufrechten Stellung tragen, indem Sie es wie ein Känguru an Ihre Brust halten oder indem Sie seinen Kopf auf Ihre Schulter legen. Das Wichtigste ist, den Körper und Nacken des Babys zu stützen, indem Sie den ganzen Körper mit beiden Händen fassen, während Sie es hochheben. Ziehen Sie Ihr Baby nicht an den Händen hoch und vermeiden Sie es, es mit nur einer Hand hochzunehmen.

Lernen Sie, wie man ein Neugeborenes ablegt

Wenn Sie Ihr Neugeborenes auf den Rücken oder die Seite legen, achten Sie darauf, den Rücken zu stützen. Legen Sie Ihr Baby nicht mit dem Gesicht nach unten ins Bett, da es noch wenig Kontrolle über seinen Kopf hat.

Interagieren Sie mit Ihrem Neugeborenen

Sie können zwar noch nicht mit Ihrem Baby spielen, doch können sie sich genauso langweilen wie wir. Versuchen Sie, einmal am Tag mit Ihrem Baby in den Park zu gehen, reden Sie mit ihm, hängen Sie Bilder in das Zimmer, in dem es die meiste Zeit verbringt, lassen Sie es Musik hören oder nehmen Sie es im Auto mit.

Es ist wichtig, regelmäßige Arztbesuche für Ihr Baby zu vereinbaren, um sicherzustellen, dass es sich normal entwickelt und die notwendige Versorgung bekommt.


Windelausschlag

Was ist Windelausschlag und warum tritt er auf?

Ein Ausschlag ist ein klinischer Zustand, der als rötliche Haut, mit Flüssigkeit gefüllte Läsionen oder manchmal als offene Wunde auftritt, die durch das Reiben der Windel verursacht wird. Es kann auch auf eine Reizung im Windelbereich durch Stuhl und Urin oder eine Pilzinfektion zurückzuführen sein. Die Symptome, von denen angenommen wird, dass sie Hautausschläge verursachen, können jedoch die Symptome einer Haut- oder Systemerkrankung sein.

Wie sieht ein gewöhnlicher Windelausschlag im fortgeschrittenen Stadium aus? Könnte mein Baby eine andere Krankheit haben?

Wird ein Windelausschlag nicht behandelt, so können durch den Stuhlgang übertragene Bakterien und Pilze eine ernste Erkrankung mit ähnlichen Symptomen auf der Haut hervorrufen. Verschiedene Bakterien, die durch Risse und Kratzer in der Haut in den Blutkreislauf geraten, können sogar noch gefährlichere Krankheiten hervorrufen. Es gibt mehrere Hautkrankheiten, die mit Windelausschlag verwechselt werden können. Hierbei kann es sich um ernste metabolische Krankheiten wie Dermatitis, atopische Ekzeme, Psoriasis und Vireninfektionen handeln.

Was muss ich bei der Auswahl von Windel- und Pflegeprodukten beachten? 

Die Windeln sollten die richtige Größe und Saugfähigkeit haben, mehrere Schichten aufweisen, um die Wirkung von Urin und Stuhl zu verringern, dermatologisch getestet und nachweislich hautverträglich sein.

Hat die Ernährung des Babys Einfluss auf Windelausschlag?

Windelausschlag kann durch Nahrungsmittel und Medikamente ausgelöst werden, die auch die Textur des Stuhls beeinflussen und den Ausschlag so verstärken können.

Hat die Ernährung der stillenden Mutter Einfluss auf das Baby?

Antibiotika und alle Medikamente, die in die Muttermilch gelangen, gelangen auch in den Körper Ihres Babys. Um Hautausschlag zu vermeiden, sollten Sie auf eine natürliche Ernährung achten und keine Medikamente ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt zu sich nehmen.

Auswahl und Anwendung der richtigen Wundcreme

Die Wundcreme muss farb- und geruchlos sein. Sie sollten sich für Cremes entscheiden, die Zinkoxid enthalten. Wenn der Ausschlag anhält, verwenden Sie Cremes mit einem geringen Hydrocortison-Gehalt. Im Falle einer Pilzinfektion verwenden Sie zusätzlich zur Wundcreme ein Fungizide. Cremes mit medizinischen Wirkstoffen dürfen auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem Arzt verwendet werden, da cortisonhaltige Cremes bei empfindlichen Babys Nierenschäden verursachen können, wenn sie über die Haut in den Blutkreislauf gelangen.

Was ist bei der Pflege von Neugeborenen zu beachten?

Während des ersten Monats, der als Neugeborenenperiode bezeichnet wird, ist die Haut des Babys sehr dünn und empfindlich. Daher können angewendete Medikamente schwerwiegende nachteilige Auswirkungen haben, wenn sie in die Blutbahn gelangen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Baby keine Salbe oder Creme auftragen, es sei denn, dies geschieht unter ärztlicher Anleitung. Die Nabelschnur sollte sauber und trocken gehalten werden, bis sie abfällt. es sollte nicht in der windel bleiben.

Eine Stuhl- und Urininfektion kann die Ursache einer schweren Infektion über dem Bauch sein. Darüber hinaus ist die Reinigung des Babys gemäß den Hygienestandards für die Pflege von Neugeborenen von entscheidender Bedeutung. Die Haut des Babys sollte mit warmem Wasser abgespült und während des Windelwechsels gründlich getrocknet werden.

Behandlung eines Windelausschlags

  • Heizen Sie Ihre Zuhause im Winter nicht zu sehr.
  • Ziehen Sie Ihr Baby zu Hause nicht zu warm an.
  • Achten Sie darauf, dass die Kleidung Ihres Babys nicht zu eng ist oder aus Nylon besteht.
  • Achten Sie auf eine kühle Temperatur im Babyzimmer und lüften Sie den Raum im Sommer häufig.
  • Baden Sie Ihr Baby regelmäßig in warmem Wasser.

Verwenden Sie gebrauchsfertige Windeln, um Hautausschläge bei Ihrem Baby zu vermeiden. Sie sollten die Windel Ihres Babys häufig wechseln, da Urin und Stuhl den Po reizen können. Heutzutage empfehlen Kinderärzte kein Talkumpuder. Sie können den Bereich vorsichtig mit warmem Wasser abspülen, das 1-2 Tropfen Babyöl enthält. Reinigen Sie diesen Bereich anschließend mit einem weichen, saugfähigen Tuch. Es ist eine wirksame Schutzmaßnahme, wenn Ihr Baby 10 bis 15 Minuten ohne Windel bleibt und beim Wechseln der Windel einige Minuten ohne Windel verbringt.

Sie sollten die Windel so locker wie möglich am Bauchbereich befestigen und die Luft in der Windel zirkulieren lassen. Sie sollten sie nicht mit Nylonunterwäsche (synthetische Fasern) oder einer Schicht, die ein Auslaufen verhindert, nach dem Befestigen der Windel bekleiden. Dies führt zu einem Hautausschlag, der Feuchtigkeit einschließt und verhindert, dass die Haut Luft bekommt. Bei einem Hautausschlag sollte der Babyboden mit warmem Wasser mit 1 bis 2 Tropfen Babyöl gewaschen, abgespült und trocken getupft werden. Tragen Sie eine dicke Schicht Hautausschlagschutzcreme auf, um die Hautausschlagstellen vor Urin und Stuhl zu schützen.


Stillen

Wann sollte ich mit dem Stillen beginnen?

Sie sollten kurz nach der Geburt mit dem Stillen beginnen, sobald Sie sich ein wenig erholt haben. In den ersten Tagen nach der Geburt benötigt das Baby die vom Körper der Mutter produzierte reichhaltige Vormilch (Kolostrum). Das Kolostrum unterstützt das Wachstum des Babys und enthält schützende Inhaltsstoffe, die es vor Krankheiten schützen. Selbst, wenn die Milchproduktion erst 1 bis 2 Tage später einsetzt, sollten Sie nicht damit beginnen, Ihr Baby mit der Flasche zu füttern. Versuchen Sie, weiter zu stillen. Wenn das Baby häufig gestillt wird, kann die Milchproduktion auch noch nach 3 oder 4 Tagen einsetzen. Neugeborene und Babys mit Gelbsucht sollten weiter gestillt werden. Sie sollten dem Baby möglichst keinen Sauger geben.

Wie wird das Baby an die Brust gelegt?

In den ersten Tagen kann es am bequemsten sein, im Liegen zu stillen. In dieser Position ist das Baby Ihnen zugewandt, während Sie auf der Seite liegen. Sie können das Baby mit dem freien Arm und der freien Hand an die Brust halten. Wenn Sie sich beim Stillen ein Kissen in den Rücken legen, fällt Ihnen das Anlegen des Babys eventuell leichter. Beim Stillen im Sitzen sollten Sie aufrecht oder etwas gebeugt sitzen, Ihr Schoß sollte jedoch gerade sein. Sie können sich dafür einen Fußhocker unter die Füße stellen. Ein Kissen auf dem Schoß kann hilfreich sein, um das Baby in einer bequemen Position zu halten.

Wie kann das Baby besser trinken?

Beim Saugen machen Babys ihren Mund weit auf und bewegen die Zunge. Legen Sie Ihr Baby langsam an die Brust, sodass der Mund des Kindes Ihre Brustwarze berührt. Wenn Sie mit dem Stillen beginnen, können die Brustwarzen möglicherweise schmerzen. Wenn die Schmerzen beim Stillen nicht aufhören, deutet dies jedoch darauf hin, dass das Baby nicht richtig angelegt wurde. Schmerzen an den Brustwarzen entstehen, weil das Baby mit der Zunge gegen die Brustwarze statt gegen die Brust drückt.

Wenn der Mund des Kindes nicht weit genug geöffnet ist, reibt die Zunge gegen die Brustwarze und verletzt diese. Wenn das Baby nach dem Stillen nicht satt ist, kann das darauf hinweisen, dass es nicht richtig getrunken hat. Das Baby muss den Mund weit öffnen, um die vollen Milchgänge zu erreichen.

Muttermilch abpumpen, aufbewahren und füttern

In Situationen, in denen Sie nicht stillen können, sollten Sie Ihr Baby mit Muttermilch füttern und keine andere Babymilch verwenden. Wenn Mutter oder Kind Probleme beim Stillen haben, kann die Milch mit der Hand ausgestrichen oder mit einer elektrischen Milchpumpe abgepumpt werden.

Aufbewahren von frisch abgepumpter Muttermilch

Frische Muttermilch kann bis zu 24 Stunden lang im Kühlschrank,

bis zu 4 Wochen im Tiefkühlfach des Kühlschranks

und bis zu 6 Monate im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Gekühlte Muttermilch kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Bei Zimmertemperatur hält sie sich 6-8 Stunden.

Aufgetaute Muttermilch sollte nicht wieder eingefroren werden.

Nach der Entnahme aus dem Kühlschrank sollten Sie die Milch solange stehen lassen, bis sie die Zimmertemperatur erreicht hat, oder durch leichtes Rühren im heißen Wasserbad aufwärmen. Die Milch sollte nicht direkt erhitzt oder in der Mikrowelle aufgewärmt werden.

Erhöhen der Stillmenge oder Wiederaufnahme des Stillens

Wenn die Milchproduktion zum Beispiel durch Abstillen aufgrund einer Krankheit von Mutter oder Kind zurückgegangen ist, oder Sie mit dem Zufüttern begonnen haben, müssen Sie Ihre Milchproduktion wieder erhöhen, wenn sie erneut stillen möchte. Stillen Sie Ihr Baby dafür regelmäßig, ernähren Sie sich gesund, trinken Sie viel und konzentrieren Sie sich vor allem Auf das Stillen. Nach Wiederaufnahme des Stillens erhöht sich die Milchproduktion innerhalb von ein paar Tagen.

Muttermilch ausstreichen

Jede Mutter sollte wissen, wie man Milch ausstreicht. Das kann in verschiedenen Situationen notwendig sein. Das Ausstreichen von Muttermilch ist in folgenden Situationen hilfreich:

Milchstau und Schwellungen lindern;

Füttern des Babys, bis es lernt, aus einer Hohlwarze zu stillen;

Füttern des Babys, wenn es die Brust ablehnt, bis es sich an das Stillen gewöhnt hat;

Füttern eines Babys mit geringem Geburtsgewicht, das noch nicht gut an der Brust trinken kann;

Verhinderung eines unnötigen Milchflusses, wenn das Baby nicht richtig gestillt werden kann;

Verhinderung des Auslaufens von Milch bei Krankheit von Mutter oder Kind;

Wenn die Mutter arbeitet.

Muttermilch kann man besten mit den Händen ausstreichen. Sie können das jederzeit und überall tun und benötigen keine Hilfsmittel. Achten Sie darauf, dass der Behälter, in dem Sie die Milch auffangen, steril ist. Verwenden Sie beim Ausstreichen eine Tasse oder ein Glas mit breitem Rand. Waschen Sie die Tasse mit Seife und Wasser und kochen Sie diese anschließend in heißem Wasser aus oder füllen Sie sie mit kochendem Wasser. Nach ein paar Minuten können Sie das Wasser weggießen. Durch kochendes Wasser werden die meisten Bakterien abgetötet.

Stillen ist wichtig

Die beste Nahrung für die körperliche und geistige Entwicklung eines Babys ist Muttermilch.

Sie produzieren eher ausreichend Milch, wenn Sie kurz nach der Geburt mit dem Stillen beginnen und dann regelmäßig stillen.

Frühzeitiges Stillen hilft, Blutungen nach der Geburt schneller zu stoppen und Milchstau und Brustentzündungen zu verhindern. Auch die Wochenbettzeit wird durch das Stillen einfacher.

Babys, die gestillt werden, benötigen keine zusätzliche Flüssigkeit wie Wasser, keine zusätzliche Nahrung und mit der Ausnahme von Vitamin D auch keine Vitamine.

Erhält das Kind zusätzlich Flüssigkeit oder Nahrung, verringert sich Ihre Milchproduktion.

Babys, die in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden, sind meistens gesünder. Sie werden seltener krank und sind besser für bakteriellen Infektionskrankheiten wie Durchfall geschützt. Dieser Schutz wirkt auch noch nach diesem Zeitraum weiter.

Stillen festigt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Für die Mutter ist es einfacher, das Baby anzunehmen, und das Baby wird in seiner Persönlichkeitsentwickelung gestärkt.

Jede gesunde Mutter kann genügend Milch produzieren.

Welche Vorteile bietet das Stillen?

Die gelbe Milch, die direkt nach der Geburt produziert wird, nennt sich Erstmilch/Kolostrum. Sie schützt das Baby vor Krankheiten. Trotz der geringen Menge reicht sie aus, um das Baby ausreichend zu ernähren und den Darm zu aktivieren.

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Ihr Baby.

Muttermilch ist die natürlichste und frischste Nahrung.

Muttermilch ist immer sauber und steril.

Muttermilch ist jederzeit verfügbar und kostenlos.

Muttermilch wird leicht und vollständig verdaut.

Babys, die gestillt werden, leiden seltener unter Bauchschmerzen und Verstopfung.

Muttermilch fördert die Mutter-Kind-Beziehung.

Stillen kann die geistige Entwicklung des Babys fördern.

Durch das Stillen fallen die Blutungen nach der Geburt weniger stark aus.

Stillen regt den Metabolismus an und erleichtert so den Gewichtsverlust.

Stillen kann das Risiko senken, an Brust-, Gebärmutter- und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Muttermilch mit der Hand ausstreichen

1. Waschen Sie sich gründlich die Hände, bevor Sie mit dem Ausstreichen beginnen.

2. Setzen Sie sich bequem hin und streichen Sie sanft mit den Fingerspitzen von außen nach innen zur Brustwarze hin. Legen Sie ein warmes Handtuch über die Brust, um den Milchfluss anzuregen.

3. Halten Sie Ihre Brust, indem Sie den Daumen oben an die Brust und die anderen Finger unter die Brust legen. Eine große Brust sollte mit einer Hand oben und einer Hand unter der Brust gehalten werden. Drücken Sie Daumen und Finger sanft nach innen in Richtung des Brustkorbs und dann gegeneinander. Drücken Sie weiter, während Sie Ihre Hand vom Brustkorb wegbewegen. Auf diese Weise beginnt, Muttermilch aus der Brustwarze zu fließen. Das Ausstreichen sollte nicht schmerzhaft sein. Wenn Ihnen das dennoch wehtut, wenden Sie die Methode vermutlich nicht richtig an. Wiederholen Sie diese Massage, damit die Muttermilch beginnt zu fließen. Wiederholen Sie den Prozess immer wieder, um den Milchfluss in Gang zu setzen. Machen Sie rollende Bewegungen mit Ihren Fingerspitzen; vermeiden Sie es, die Haut mit den Fingerspitzen zu reiben. Bewegen Sie Ihre Hand nicht nur rund um den weichen Teil der Brust, sondern massieren Sie die gesamte Brust einschließlich der Achselhöhle. Das Ausstreichen von Muttermilch mit der Hand dauert ca. 20-30 Minuten. Ein warmes Handtuch, ein warmes Bad und das Herabhängenlassen der Brüste durch Vorwärtsbeugen hilft, den Milchfluss in Gang zu setzen. Durch Vorwärtsbeugen wird der untere Teil der Brust geleert.

MEHR STILLEN = MEHR STIMULATION = MEHR MILCH

Je häufiger das Baby gestillt wird, desto mehr Milch produziert die Mutter.

Sollte ich mit beiden Brüsten stillen?

Zu Beginn der Stillmahlzeit erhält das Baby die so genannte Vordermilch, die weniger Fett enthält. Wenn das Baby weiter trinkt, verändert sich die Zusammensetzung der Muttermilch und der Fettanteil erhöht sich. Am Ende des Stillens wird die so genannte Hintermilch mit dem höchsten Fettgehalt produziert. Ein Baby braucht sowohl die Vordermilch als auch die Hintermilch.

Der Fettgehalt der Hintermilch ähnelt dem der Kuhmilch. Sie ist leichter und besser verdaulich. Das Fett ist eine wertvolle Energiequelle für das Baby. Es benötigt die in diesem Fett enthaltene Energie, um genügend zuzunehmen und ein Sättigungsgefühl zu entwickeln.

Wenn Sie Ihr Baby richtig an die Brust legen und es stillen, bis es satt ist und von selbst aufhört zu saugen, nimmt das Baby sowohl Vorder- als auch Hintermilch zu sich. Wenn das Baby weiter trinken möchte, können Sie ihm die andere Brust geben. Wenn das Baby bei einer Mahlzeit nur mit einer Brust gestillt wird, sollten Sie ihm beim nächsten Stillen die andere Brust geben. In der Zwischenzeit sollte die verbleibende Milch nach dem Stillen ausgestrichen werden. Wenn Sie Ihr Baby mit beiden Brüsten stillen, sollten Sie beim nächsten Stillen mit der Brust beginnen, an der das Baby das letzte Mal getrunken hat. Die meisten Baby werden satt, wenn Sie für 5-10 Minuten an einer Brust trinken, und schlafen danach ein. Manche Babys saugen 20-30 Minuten oder länger.

Muss ich nachts stillen?

Das nächtliche Stillen erhöht die Milchproduktion, da nachts mehr Hormone ausgeschüttet werden. Die Hormone, die die Milchproduktion anregen, entspannen die Mutter und können sie müde machen. Deshalb sind Mütter am Morgen häufig auch dann ausgeruht, wenn sie nachts stillen. Baby müssen anfangs auch nachts gestillt werden, bis sie alt genug sind, um von der Muttermilch satt zu werden, die sie tagsüber bekommen. Wann die Zeit gekommen ist, in der Sie mit dem nächtlichen Stillen aufhören können, ist von Baby zu Baby unterschiedlich. Im Allgemeinen werden die Abstände zwischen den nächtlichen Stillmahlzeiten nach den ersten Lebensmonaten immer länger.

Wie häufig sollten Sie Ihr Baby stillen?

Es gibt keine Zeitbeschränkungen fürs Stillen.

Sie sollten Ihr Baby häufig stillen, um die Milchproduktion zu erhöhen.

Stillen Sie Ihr Baby immer, wenn es weint.

Ein Neugeborenes muss normalerweise 8-10 Mal am Tag gestillt werden, mit der Zeit nimmt die Menge der erforderlichen Mahlzeiten aber ab.

Stillen verhindert häufig Milchstau und Schmerzen. Durch regelmäßiges Stillen stellen Sie außerdem sicher, dass genügend Milch produziert wird.

Geben Sie Ihrem Baby in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich Muttermilch, um ihre Gesundheit und emotionale Entwicklung zu fördern. Nach den ersten 6 Lebensmonaten können Sie in mit geeigneter Zusatznahrung bis zu 2 Jahre weiterstillen. Muttermilch enthält die richtige Menge an Nährstoffen und Wasser für das Kind. Selbst wenn es sehr heiß ist, reicht Muttermilch aus, um den Durst Ihres Babys zu löschen. Wenn Sie Ihrem Baby Wasser geben, wird es weniger an der Brust trinken, weil sein Magen mit Wasser gefüllt ist. Dadurch wird das Baby weniger häufig trinken und die Milchproduktion nimmt ab.

So macht Ihr Baby nach dem Stillen Bäuerchen

Halten Sie Ihr Baby nach dem Stillen für 10-15 Minuten aufrecht, um ihm zu helfen, überschüssige Luft loszuwerden. Wenn das Baby an der Brust einschläft und entspannt aussieht, besteht keine Notwendigkeit für ein Bäuerchen. Wenn das Baby unruhig ist, kann es helfen, ihm sanft auf den Rücken zu klopfen und es dabei hochzunehmen, um die Luft herauszulassen.

Warum Babys Schluckauf haben und was Sie tun können

Die Ursache für Schluckauf bei Babys ist die Entwicklung des Diaphragmas, besser bekannt als Zwerchfell.

Dies ist ein völlig normaler physiologischer Vorgang. So stoppen Sie Schluckauf:

• Warten

• Das Baby aufrecht halten

• Die Fußsohlen massieren

• Stillen Sie das Baby für kurze Zeit. Schluckauf kann einige Minuten oder bis zu einer Stunde anhalten. Wenn das Baby länger als eine Stunde Schluckauf hat, wenn der Schluckauf trotz der getroffenen Maßnahmen nicht aufhört und wenn er so lange anhält, dass das Baby nicht mehr stillt, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.


Allgemeine Informationen für Mütter

Ratschläge können sehr hilfreich sein, doch am Ende muss jede Mutter Ihren eigenen Weg finden.

Brustwarzenpflege für stillende Mütter

Die natürlichen Öle auf den Brustwarzen und die Muttermilch enthalten schützende Inhaltsstoffe. Die Gefahr einer Infektion ist gering, da Muttermilch eine Reihe von Inhaltsstoffen enthält, die das Baby vor Krankheiten schützt. Deshalb ist es nicht nötig, die Brüste vor dem Stillen zu waschen. In der Stillzeit ist es ausreichend, die Brustwarzen ein oder zwei Mal täglich mit abgekochtem, warmem Wasser abzuwischen. Solange Sie stillen, sollten Sie kohlensäurehaltiges Wasser oder Seife meiden, da die Haut sonst austrocknen und brüchig werden kann. Allerdings müssen Sie vor jedem Stillen Ihre Hände sorgfältig waschen. Wenn das Baby satt ist, können Sie ein paar Tropfen Milch auf der Brustwarze verteilen, damit sie weich bleibt.

Was sollten Sie essen?

Die Muttermilch wird zum großen Teil aus der Nahrung hergestellt. Da eine gesunde Mutter durchschnittlich 700-800 ml Milch am Tag produziert, benötigt sie mehr Nahrung als andere Frauen. Stillende Mütter sollten nicht versuchen, so schnell wie möglich Gewicht zu verlieren. Immerhin kann die Stillzeit 6 Monate oder länger dauern. Für stillende Mütter ist es einfacher als für nicht stillende Mütter, Gewicht zu verlieren. Es ist nicht zu empfehlen, mehr als 2 kg pro Monat abzunehmen. Sie sollten keine Diäten machen oder Mittel zu sich nehmen, die einen schnellen Gewichtsverlust versprechen. Eine weit verbreitete Meinung ist, dass Mütter Sirup, Milch, Hafer, Tahini, Halva, Molasse aus Trauben und Desserts wie Baklava usw. essen sollten, um die Milchproduktion zu erhöhen. Diese Lebensmittel haben jedoch keinerlei Auswirkung auf die Milchproduktion; sie bewirken nur, dass Sie zunehmen. Das Beste, was Sie tun können, um mehr Milch zu produzieren, ist, mehr Wasser zu trinken. Stillende Frauen sollten mindestens 2,5-3 Liter Wasser am Tag trinken. Schließlich besteht Milch hauptsächlich aus Wasser. Wenn Sie stillen, sollten Sie keine Mahlzeiten auslassen. Meiden Sie außerdem Alkohol und rauchen Sie nicht. Es ist ebenfalls zu empfehlen, den Konsum von Kaffee und schwarzem Tee einzuschränken und stattdessen zu Kräutertee zu greifen.

Warum Babys Schluckauf haben und was Sie tun können

Die Ursache für Schluckauf bei Babys ist die Entwicklung des Diaphragmas, besser bekannt als Zwerchfell.

Dies ist ein völlig normaler physiologischer Vorgang. So können Sie Schluckauf stoppen:

• Abwarten Schluckauf ist für Babies überhaupt nicht schlimm. Meist wird er nicht als störend empfunden und Schmerzen bereitet er auch nicht.

• Das Baby aufrecht halten

• Die Fußsohlen leicht massieren

• Das Baby kurz stillen. Schluckauf kann mehrere Minuten oder bis zu einer Stunde anhalten. Wenn das Baby länger als eine Stunde Schluckauf hat, er trotz der ergriffenen Maßnahmen nicht aufhört und so lange andauert, dass das Baby nicht gestillt werden kann, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Einige weitere Ratschläge für die Pflege Ihres Babys …

  • Muttermilch ist ausreichend, wenn Ihr Baby sich 5-6 Mal am Tag benetzt, ein- oder zweimal am Tag Stuhlgang hat und jeden Monat mindestens 600 g zugenommen hat.
  • Der erste Stuhl Ihres Babys ist möglicherweise dunkelgrün und gut geformt. Es färbt sich nach 24 Stunden gelb und wird dann weich, wässrig und khakifarben. Nach 48 Stunden färbt er sich golden.
  • Sie sollten Ihr Baby immer stillen, wenn es danach verlangt.
  • Lassen Ihr Baby danach ein Bäuerchen machen.
  • Wenn ihr Baby weint, überprüfen Sie die Windel und wickeln Sie Ihr Baby.
  • Wischen Sie den Po eines Mädchens immer von vorne nach hinten ab, um Harnwegsinfektionen zu vermeiden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Umgebung Ihres Babys sauber ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die Wände des Babyzimmers ausreichend luftdurchlässig sind.
  • Lüften Sie das Zimmer Ihres Babys jeden Tag.
  • Befeuchten Sie die Haut Ihres Babys mit Babyöl, besonders in den ersten 15 Tagen.
  • Verwenden Sie keine Wattestäbchen zur Reinigung von Augen, Ohren und Nase Ihres Babys.
  • Die Temperatur des Badewassers Ihres Babys sollte Ihrer Körpertemperatur entsprechen. Sie können die Wassertemperatur mit Ihrem Ellbogen überprüfen. Verwenden Sie Baby-Shampoo anstelle von Seife.
  • Ihr Baby sollte beim Baden nicht zu hungrig oder zu voll sein. Baden Sie sie deshalb zwischen den Fütterungszeiten.
  • Kleiden Sie Ihr Baby im ersten Monat in Kleidung, die doppelt so dick ist wie Ihre eigene.
  • Versuchen Sie nicht, die Wiegenkappe (krustiger, schuppiger Hautausschlag) vom Kopf Ihres Babys zu entfernen. Tragen Sie Babyöl darauf auf, warten Sie eine Weile und reinigen Sie dann diesen Bereich, indem Sie vorsichtig mit einem Kamm darüber streichen.
  • Wischen Sie Ihre Brustwarzen zweimal täglich mit gekochtem und warmem Wasser ab und lassen Sie einen Tropfen Milch darauf.
  • Vermeiden Sie blähende Lebensmittel, da sie die gleiche Wirkung auf Ihr Baby haben.

Stress vermeiden mit der richtigen Vorbereitung

Wenn Ihr Baby 3 Wochen alt ist, wird sein Verhalten tagsüber und nachts vorhersehbarer und Sie können sich neben Ihrem Neugeborenen nun auch wieder mehr um sich selbst kümmern. Eine Möglichkeit ist es, Stress zu vermeiden. Das können Sie zum Beispiel erreichen, indem Sie alles vorbereiten, was Sie für Ihr hungriges Baby und für sich selbst benötigen. Bereiten Sie sich sofort nach einer Stillmahlzeit auf die nächste vor. So können Sie sich zum Beispiel nach dem Stillen um 11 Uhr nachts auf das nächste Stillen um 2 Uhr morgens vorbereiten, indem Sie alles bereitstellen, was Sie benötigen – auch frisches Trinkwasser für Sie selbst. So müssen Sie nicht mitten in der Nacht an irgendetwas denken. Nutzen Sie tagsüber die Zeit, in der Ihr Baby schläft, um Sport zu machen, sich zu duschen, Ihre E-Mails zu beantworten oder selbst ein Nickerchen zu machen.

So fördern Sie die Bindung zwischen Ihrem Baby und seinem Papa

Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby genügend Zeit allein mit seinem Papa hat. Seine Berührung und Stimme unterscheiden sich von Ihrer. So kann ein Bindungsprozess beginnen und Ihnen eine Pause geben. Außerdem gewöhnt sich Ihr Baby daran, mit jemand anderem als Ihnen zusammen zu sein. Die ersten male können sehr herausfordernd sein. Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby gefüttert und gut ausgeruht ist, da dies Ihnen mindestens ein oder zwei Stunden Zeit gibt, bevor Sie wieder gebraucht werden. Dann lassen Sie Papa und das Baby in Ruhe. Wenn Sie in der Nähe bleiben, stellen Sie sicher, dass das Baby Sie nicht sehen oder hören kann, und widerstehen Sie dem Drang, in den Raum zu gehen und Dinge zu “ordnen”, wenn Ihr Baby anfängt zu weinen. Ihr Baby weint auch, wenn Sie anwesend sind, und auch Sie probieren aus, um herauszufinden, welches der beste Weg ist. Auch Väter brauchen Zeit, um Ihren eigenen Weg zu finden.